
DO 05.02.26, 19.30 UHR I FRANKFURT, ROMANFABRIK
FR 06.02.26,19 UHR I HANNOVER, KAMMERMUSIKGEMEINDE e.V.
SA 07.02.26, 19 UHR I OFFENBACH, FRANZÖSISCH-REFORMIERTE KIRCHE
SO. 08.02.26, 11 UHR I HOFHEIM, LANDRATSAMT
SO. 08.02.26, 17 UHR I HANAU, AJOKI
Der französische Komponist Olivier Messiaen vollendete sein Streichquartett Quatuor pour la Fin du Temps 1940/41 im Kriegsgefangenenlager in Görlitz – wo auch die Uraufführung mit ihm selbst am Klavier und weiteren Lagerinsassen an Violine, Cello und Klarinette stattfand. Das „Quartett zum Ende der Welt“ bezieht sich auf die Offenbarung des Johannes und ist musikalisch und klanglich – wie so viele Werke Messiaens – von Vogelgesängen inspiriert. Der 7. Satz dieses Werkes ist Namensgeber des Programms von Kammer_Spiel, unserer Kammermusikreihe mit Partnern im Rhein- Main Gebiet.
Für das Ballett Le Revue de Cuisine von Bohuslav Martinů, ein unterhaltsames Werk mit komplexen Taktwechseln und jazzigen Einflüssen, wird die Besetzung um Fagott und Trompete erweitert.
Hervorgehoben werden die unterschiedlichen Klangfarben der instrumentalen Besetzung im Trio für Trompete, Violine und Klavier des US-amerikanischen Komponisten Eric Ewazen.
Der deutschböhmisch-jüdische Komponist Erwin Schulhoff gehörte in den 1920er und 1930er Jahren zu den experimentierfreudigsten und radikalsten Persönlichkeiten. Von den Nationalsozialisten verfolgt, starb er 1942 im Lager. In Bassnachtigall, einem der ganz wenigen Solo-Stücke für Kontrafagott, werden in einem gesprochenen Epilog die „intellektuellen Hornbrillenträger“ im Publikum verhöhnt.
PROGRAMM
Eric Ewazen
Trio für Trompete, Violine und Klavier
Bohuslav Martinů
La Revue de Cuisine
Olivier Messiaen
Quatuor pour la fin du temps (Auszüge):
1. Liturgie de cristal
2. Vocalise, pour l’ange qui annonce la fin du temps
4. Intermède
6. Danse de la fureur
7. Fouillis d’arcs-en-ciel, pour l’ange qui annonce la fin du temps
Erwin Schulhoff
Bassnachtigall
Ensemble der Jungen Deutschen Philharmonie