Unsere Reise nach Bogotá, unserem letzten Tourstopp, traten wir am Donnerstagmittag an. Der letzte Abend steckte uns noch in den Knochen, einige schon etwas kränkelnd – den vielen Klimaanlagen in Südamerika sei Dank – kamen wir müde am Flughafen an, wo wir ein weiteres Mal mit kleineren und größeren Problemen umgehen mussten.

Nach fünf Flügen innerhalb von nicht einmal zwei Wochen könnte man meinen, dass wir Profis geworden sind im Schlangestehen, Einreisen, Ausreisen und Gepäckabgeben. Aber leider hat uns diese Übung für unseren Flug nach São Paulo nur wenig geholfen.

Schon auf unserem Weg nach Chile haben wir einen kleinen Zwischenstopp in Brasilien eingelegt und haben ein paar frühe Morgenstunden am Flughafen in São Paulo verbracht. Nach fünf Tagen in Frutillar ging es für uns dann aber wirklich nach Brasilien und diesmal nicht nur, um das Flugzeug zu wechseln. 

Seit einer Woche sind wir nun schon in Südamerika. Eine fast dreißigstündige Reise, drei Flüge und eine Busfahrt waren nötig, um uns allein zu unserem ersten Stopp in Chile zu bringen. Dort waren wir im Teatro del Lago in Frutillar zu Gast.

In Kooperation mit der Jungen Deutschen Philharmonie stellten die beiden E-Phasen-Musikkurse der Karl-Rehbein-Schule das Projekt „Rhapsodie einer Großstadt“ rund um George Gershwin und seine Rhapsody in Blue zusammen.

David Afkham steht am Dirigentenpult und fasst sich demonstrativ an den eigenen Hinterkopf, als sei er selbst das nächste Opfer. Vor ihm sitzt das Orchester in der ersten Tuttiprobe und schaut und hört genau zu, wenn er dieses starke Bild entfaltet.

Das 1822-Neujahrskonzert in der Alten Oper ist für die Junge Deutsche Philharmonie jedes Jahr ein Highlight und eine Tradition, die gerne weitergeführt wird.
Da unsere Geschäftsstelle in Frankfurt liegt und hier auch unter Anderem unsere Probespiele stattfinden, fühlen wir uns in der Alten Oper sehr zu Hause. Auf das Neujahrskonzert freuen wir uns nicht nur wegen des eindrucksvollen Saals und der guten Akustik, sondern auch besonders wegen der großartigen Stimmung aus dem Publikum.

IMG 8397 Die Kölner Philharmonie ist für die Junge Deutsche Philharmonie fast schon ein zweites Zuhause. In den letzten Jahren haben wir einige Konzerte in diesem wunderbaren Saal gespielt, zuletzt bei der HAP 2016 unter Jonathan Nott, unserem ersten Dirigenten und künstlerischen Berater. So war es für uns auch besonders schön, unsere Neujahrstournee in der ausverkauften Kölner Philharmonie zu beginnen. 

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Ein frohes neues Jahr wünschen wir euch, liebe Leserinnen und Leser!

Bei uns in der Jungen Deutschen Philharmonie beginnt auch dieses Jahr traditionsgemäß mit der Neujahrsarbeitsphase und dem zugehörigen Neujahrskonzert in der Alten Oper in Frankfurt. Aber das ist noch nicht alles, denn dieses Jahr hält einiges für uns in petto!

Schon als Kind wusste ich, sei es von Bilderbüchern, Postkarten oder Fotos, wie ein Elefant aussieht: dick, grau, verdammt große Ohren und natürlich mit Rüssel. Und was das mit der Elbphilharmonie in Hamburg zu tun hat...

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